Edward

Una famosa ballata tradizionale scozzese nella non meno famosa traduzione tedesca di Johann Gottfried Herder:

Dein Schwert, wie ist’s von Blut so rot?
Edward, Edward!
Dein Schwert, wie ist’s von Blut so rot?
Und gehst so traurig da? O!

Ich hab geschlagen meinen Geier tot,
Mutter, Mutter!
Ich hab geschlagen meinen Geier tot,
Und das, das geht mir nah. O!

Deines Geiers Blut ist nicht so rot,
Edward, Edward!
Deines Geiers Blut ist nicht so rot,
Mein Sohn, bekenn mir frei. O!

Ich hab geschlagen mein Rotroß tot,
Mutter, Mutter!
Ich hab geschlagen mein Rotroß tot,
Und’s war so stolz und treu. O!

Dein Roß war alt und hast’s nicht not,
Edward, Edward!
Dein Roß war alt und hast’s nicht not,
Dich drückt ein andrer Schmerz. O!

Ich hab geschlagen meinen Vater tot!
Mutter, Mutter!
Ich hab geschlagen meinen Vater tot,
Und das, das quält mein Herz! O!

Und was wirst du nun an dir tun,
Edward, Edward?
Und was wirst du nun an dir tun,
Mein Sohn, das sage mir! O!

Auf Erden soll mein Fuß nicht ruhn,
Mutter, Mutter!
Auf Erden soll mein Fuß nicht ruhn,
Will wandern übers Meer! O!

Und was soll werden dein Hof und Hall,
Edward, Edward?
Und was soll werden dein Hof und Hall,
So herrlich sonst, so schön? O!

Ach immer steh’s und sink und fall!
Mutter, Mutter!
Ach immer steh’s und sink und fall,
Ich werd es nimmer sehn! O!

Und was soll werden aus Weib und Kind,
Edward, Edward?
Und was soll werden aus Weib und Kind,
Wann du gehst übers Meer? O!

Die Welt ist groß, laß sie betteln drin,
Mutter, Mutter!
Die Welt ist groß, laß sie betteln drin,
Ich seh sie nimmermehr! O!

Und was soll deine Mutter tun,
Edward, Edward?
Und was soll deine Mutter tun,
Mein Sohn, das sage mir? O!

Der Fluch der Hölle soll auf euch ruhn,
Mutter, Mutter!
Der Fluch der Hölle soll auf euch ruhn,
Denn ihr, ihr rietet’s mir! O!

Perché la tua spada è così rossa di sangue,
Edward, Edward?
Perché la tua spada è così rossa di sangue
E perché te ne vai così triste? Oh!

Ho colpito il mio falco a morte,
Madre, madre!
Ho colpito il mio falco a morte,
E questo mi addolora. Oh!

Il sangue del tuo falco non è così rosso,
Edward, Edward!
Il sangue del tuo falco non è così rosso,
Dimmi la verità, figlio mio. Oh!

Ho ucciso il mio cavallo roano,
Madre, madre!
Ho ucciso il mio cavallo roano
Che era così fiero e fedele. Oh!

Il tuo cavallo era vecchio e non ne avevi bisogno,
Edward, Edward;
Il tuo cavallo era vecchio e non ne avevi bisogno,
Un’altra pena ti affligge. Oh!

Ho colpito a morte mio padre!
Madre, madre!
Ho colpito a morte mio padre,
Ed è questo che tormenta il mio cuore! Oh!

E quale pena ne vuoi portare,
Edward, Edward?
Quale pena ne vuoi portare,
Dimmi, figlio mio! Oh!

I miei piedi mai riposeranno sulla terra,
Madre, madre!
I miei piedi mai riposeranno sulla terra,
E me ne andrò sul mare. Oh!

E che ne sarà della tua casa,
Edward, Edward?
E che ne sarà della tua casa,
Così nobile e così bella? Oh!

Andrà in rovina e infine crollerà,
Madre, madre!
Andrà in rovina e infine crollerà,
Non la rivedrò mai più. Oh!

E che sarà della tua donna e di tuo figlio,
Edward, Edward?
E che sarà della tua donna e di tuo figlio,
Quando tu te ne andrai per il mare? Oh!

Il mondo è grande, che vaghino mendichi,
Madre, madre!
Il mondo è grande, che vaghino mendichi,
Io non li rivedrò mai più. Oh!

E che sarà di tua madre,
Edward, Edward?
E che sarà di tua madre?
Dimmelo, figlio mio. Oh!

La maledizione dell’inferno cada su di te,
Madre, madre!
La maledizione dell’inferno cada su di te,
Perché sei stata tu a dirmi di farlo. Oh!

Carl Loewe (1796 – 20 aprile 1869): Edward, ballata op. 1 n. 1 (1818). Dietrich Fischer-Dieskau, baritono; Jörg Demus (1928 – 16 aprile 2019), pianoforte.

Loewe, Edward


Franz Schubert (1797 – 1828): Eine altschotthche Ballade, Lied, 2a versione, op. 165 n. 5 (posth.), D 923 (1827). Martha Guth, soprano; Penelope Crawford, pianoforte.

Schubert, D 923


Johannes Brahms (1833 – 1897): Edward, duetto op. 75 n. 1 (1878). Brigitte Fassbaender, mezzosoprano; Peter Schreier, tenore; Karl Engel, pianoforte.

Brahms, op. 75 n. 1

Adelaìde!

Ludwig van Beethoven (1770 – 26 marzo 1827): Adelaide, Lied op. 46 (c1795) su testo di Friedrich von Matthisson. Dietrich Fischer-Dieskau, baritono; Jörg Demus, pianoforte.

Einsam wandelt dein Freund im Frühlingsgarten,
Mild vom lieblichen Zauberlicht umflossen,
Das durch wankende Blütenzweige zittert,
Adelaide!

In der spiegelnden Flut, im Schnee der Alpen,
In des sinkenden Tages Goldgewölken,
Im Gefilde der Sterne strahlt dein Bildnis,
Adelaide!

Abendlüfte im zarten Laube flüstern,
Silberglöckchen des Mais im Grase säuseln,
Wellen rauschen und Nachtigallen flöten:
Adelaide!

Einst, o Wunder! entblüht, auf meinem Grabe,
Eine Blume der Asche meines Herzens;
Deutlich schimmert auf jedem Purpurblättchen:
Adelaide!


Adelaide

Apparizioni molteplici di una pulce

Ludwig van Beethoven (1770 – 1827): Aus Goethes Faust, Lied op. 75 n. 3 (1809). Dietrich Fischer-Dieskau, baritono; Gerald Moore, pianoforte.


Richard Wagner (1813 – 1883): Lieder des Mephistopheles II («Was machst du mir vor Liebchens Tür») e I («Es war einmal ein König», a 1:17), nn. 5 e 4 delle Sieben Kompositionen zu Goethes „Faust“ WWV 15 (1831). Daniel Kotlinski, baritono; Semën Skigin, pianoforte.


Modest Petrovič Musorgskij (1839 – 1881): Canzone di Mefistofele nella cella di Auerbach (Песня Мефистофеля в погребке Ауэрбаха, 1879). Sergej Lejferkus, baritono; Semën Skigin, pianoforte.


Ferruccio Busoni (1866 – 1924): Lied des Mephistopheles op. 9 no. 2, versione per baritono e pianoforte (1918). Dietrich Fischer-Dieskau, baritono; Jörg Demus, pianoforte.


Es war einmal ein König,
Der hatt’ einen großen Floh,
Den liebt’ er gar nicht wenig,
Als wie seinen eig’nen Sohn.
Da rief er seinen Schneider,
Der Schneider kam heran;
“Da, miß dem Junker Kleider
Und miß ihm Hosen an!”

In Sammet und in Seide
War er nun angetan,
Hatte Bänder auf dem Kleide,
Hatt’ auch ein Kreuz daran,
Und war sogleich Minister,
Und hatt einen großen Stern.
Da wurden seine Geschwister
Bei Hof auch große Herrn.

Und Herrn und Frau’n am Hofe,
Die waren sehr geplagt,
Die Königin und die Zofe
Gestochen und genagt,
Und durften sie nicht knicken,
Und weg sie jucken nicht.
Wir knicken und ersticken
Doch gleich, wenn einer sticht.



Questo post mi è stato suggerito da Poetella 🙂