La morte e la fanciulla I

Franz Schubert (1797-1828): Der Tod und das Mädchen, Lied op. 7 n. 3, D 531 (1817).
Testo di Matthias Claudius (1740-1815):

Das Mädchen :
 Vorüber, ach, vorüber!
 Geh, wilder Knochenmann!
 Ich bin noch jung, geh, Lieber!
 Und rühre mich nicht an.

Der Tod :
 Gib deine Hand, du schön und zart Gebild!
 Bin Freund und komme nicht zu strafen.
 Sei guten Muts! Ich bin nicht wild,
 Sollst sanft in meinen Armen schlafen!

La fanciulla :
 Via! ah! va’ via!
 Vattene, scheletro malvagio!
 Sono ancora giovane; vattene, caro mio!
 E non toccarmi.

La morte :
 Dammi la mano, bella e tenera creatura!
 Sono un amico, non vengo per punirti.
 Fatti coraggio! Non sono cattivo,
 dolcemente dormirai fra le mie braccia!


Dietrich Fischer-Dieskau, baritono; Gerald Moore, pianoforte.



Christa Ludwig, mezzosoprano; Gerald Moore, pianoforte. Registrazione del 1961.


Hans Baldung Grien, Der Tod und das Mädchen (1517)

Hans Baldung Grien, Der Tod und das Mädchen (1517)

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Liebe macht die Herzen krank

Uno dei più celebri Lieder di Richard Strauss: Zueignung, op. 10 n. 1, composto il 13 agosto 1885 su testo di Hermann von Gilm zu Rosenegg (1812-1864); interpreti diversi, in ordine alfabetico.



Jussi Björling



Dietrich Fischer-Dieskau



Jessye Norman (con orchestra)



Lucia Popp



Elisabeth Schwarzkopf (con orchestra)



Kiri Te Kanawa



Fritz Wunderlich (con orchestra)



Gilm zu Rosenegg

Equinozio – VII


Franz Schubert (1797-1828): Herbst, Lied D 945 (1828); testo di Ludwig Rellstab (1799-1860). Dietrich Fischer-Dieskau, baritono; Gerald Moore, pianoforte.

Es rauschen die Winde
So herbstlich und kalt;
Verödet die Fluren,
Entblättert der Wald.
Ihr blumigen Auen!
Du sonniges Grün!
So welken die Blüten
Des Lebens dahin.


Es ziehen die Wolken
So finster und grau;
Verschwunden die Sterne
Am himmlischen Blau!
Ach, wie die Gestirne
Am Himmel entflieh’n,
So sinket die Hoffnung
Des Lebens dahin!


Ihr Tage des Lenzes
Mit Rosen geschmückt,
Wo ich die Geliebte
Ans Herze gedrückt!
Kalt über den Hügel
Rauscht, Winde, dahin!
So sterben die Rosen
Der Liebe dahin.