Quintetto con clarinetto

Carl Maria von Weber (18 novembre 1786-1826): Quintetto in si bemolle maggiore per clarinetto e archi op. 34 (J 182). Venancio Rius, clarinet; Enrique Palomares e Albert Skuratov, violini; Santiago Cantó, viola; David Barona, violoncello.

I. Allegro
II. Fantasia: Adagio ma non troppo [a 11:42]
III. Menuetto: Capriccio presto [a 18:02]
IV. Rondò: Allegro giocoso [a 23:38]


Weber op. 34

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Air chinois

Alcuni temi musicali pubblicati con funzioni esplicative da Jean-Jacques Rousseau nel Dictionnaire de musique (1768) sono stati poi inseriti in composizioni più o meno celebri. Per esempio, una melodia di ranz des vaches fornì a Rossini lo spunto per la scena finale del Guillaume Tell (1828). Questo «air chinois», invece,

Rousseau, Dictionnaire de musique

venne utilizzato da Carl Maria von Weber in una Overtura cinese scritta nel 1805 e poi confluita nelle musiche di scena composte per una rappresentazione della Turandot che Schiller aveva tratto dall’omonimo lavoro di Gozzi. Più recentemente Paul Hindemith impiegò il medesimo tema, desunto dall’Overtura cinese, nelle Metamorfosi sinfoniche.


Carl Maria von Weber (1786-1826): Ouverture e Marcia [a 4:22] per Turandot op. 37, J. 75 (1809). City of Birmingham Symphony Orchestra, dir. Lawrence Foster.


Paul Hindemith (1895-1963): Scherzo (Turandot), da Symphonic Metamorphosis of Themes by Carl Maria von Weber (1943). Berliner Philharmoniker diretti dall’autore (1955).
Il titolo originale dell’opera è in inglese: Hindemith si era stabilito negli Stati Uniti nel 1940 e le Metamorfosi furono eseguite per la prima volta il 20 gennaio 1944 dalla New York Philharmonic-Symphony Orchestra diretta da Artur Rodziński.
(Penso che Hindemith sia un compositore sottovalutato; questo Scherzo è semplicemente geniale.)

Quel cosacco al di là del Danubio

Anonimo: Їхав козак за Дунай (Ikhav kozak za Dunaj, Cavalcò un cosacco al di là del Danubio), canto tradizionale ucraino, qui interpretato dal cantante e virtuoso di bandura Taras Kom­pa­ni­čenko, da Kiev. Il testo è attribuito al poeta ucraino Semen Klimovskij (1705-1785).
Portato nell’Europa occidentale all’inizio dell’Ottocento dai soldati dell’esercito zarista in guerra contro Napoleone, questo canto divenne noto nei Paesi di lingua tedesca con il titolo Schöne Minka; in quegli anni ispirò diversi compositori.


Carl Maria von Weber (1786-1826): [9] Variations sur un air russe per pianoforte op. 40, J. 179 (1814-15). Alexander Paley, pianoforte.


Johann Nepomuk Hummel (1778-1837): Variazioni per flauto, violoncello e pianoforte op. 78 n. 2 (1818). Ilma Ensemble: Rosa Sanz, flauto; David Olivares, violoncello; Hernán Milla, pianoforte.


Aleksandr Aleksandrovič Aljab’ev (1787-1851): Variazioni sul tema ucraino «Cavalcò un cosacco al di là del Danubio» per violino e orchestra. Aleksandr Trostjanskij, violino; Orchestra Musica Viva, dir. Aleksandr Rudin.


Ludwig van Beethoven (1770-1827): Air cosaque: Schöne Minka, ich muß scheiden per canto, violino, violoncello e pianoforte, n. 16 dei Lieder verschiedener Völker WoO 158 (1816-18). Dorothee Wohlgemuth, soprano; Georg Poplutz, tenore; Martin Haunhorst, violino; Bernhard Schwarz, violoncello; Rainer Maria Klaas, pianoforte.

Schöne Minka, ich muß scheiden, ach du fühlest nicht das Leiden,
fern auf freudelosen Heiden, fern zu sein von dir!
Finster wird der Tag mir scheinen, einsam werd ich gehn und weinen;
auf den Bergen, in den Hainen ruf ich, Minka, dir.

Nie werd ich von dir mich wenden; mit den Lippen, mit den Händen
werd ich Grüße zu dir senden von entfernten Höhn.
Mancher Mond wird noch vergehen, ehe wir uns wiedersehen;
ach, vernimm mein letztes Flehen: bleib mir treu und schön!

Du, mein Olis, mich verlassen? Meine Wange wird erblassen;
alle Freuden werd ich hassen, die sich freundlich nahn.
Ach, den Nächten und den Tagen werd ich meinen Kummer klagen;
alle Lüfte werd ich fragen, ob sie Olis sahn!

Tief verstummen meine Lieder, meine Augen schlag ich nieder;
aber seh ich dich einst wieder, dann wird’s anders sein.
Ob auch all die frischen Farben deiner Jugendblüte starben:
ja, mit Wunden und mit Narben bist du, Süßer mein!


Beethoven: Air russe: Schöne Minka, variazioni per flauto e pianoforte op. 107 n. 7 (1817-18). Jean-Pierre Rampal, flauto; Robert Veyron-Lacrois, pianoforte.


Ma non è finita. Ritroviamo il tema in brani molto più recenti, come per esempio questa canzone di Sandie Shaw (già proposta, negli anni 1930, da Dinah Shore):


Alla fine, proporrei di tornare a est per ascoltare il Coro Kubanskij:


Lunedì Mahler

Gustav Mahler (1860-1911): Das klagende Lied per soli, coro e orchestra, versione originale in 3 parti (1878-1880); testi del compositore, ispirati da fiabe di vari autori, fra i quali Ludwig Bechstein e i fratelli Grimm. Susann Dunn, soprano; Brigitte Fassbaender, mezzosoprano; Markus Baur, voce bianca; Werner Hollweg, tenore; Andreas Schmidt, basso; Städt-Musikverein Düsseldorf; Radio Symphonierorchester Berlin, dir. Riccardo Chailly.


I. Waldmärchen [Fiaba della foresta]

Una regina offre la propria mano al cavaliere che riuscirà a portarle un certo fiore rosso che cresce nella foresta; due fratelli si impegnano nella ricerca: il più giovane trova il fiore misterioso, ma l’altro lo uccide, ne seppellisce il cadavere sotto un salice e quindi si reca con il fiore alla reggia per esigere il premio pattuito.

Es war eine stolze Königin,
gar lieblich ohne Massen;
kein Ritter stand nach ihrem Sinn,
sie wollt’ sie alle hassen.
  O weh, du wonniglichet Weih!
  Wen blühet wohl dein süsser Leib?

Im Wald eine rote Blume stand,
ach, so schön wie die Königinne;
welch Rittersmann die Blume fand,
der konnt’ s die Frau gewinnen!
  O weh, du stolzer Königin!
  Wann bricht er wohl, dein stolzer Sinn?

Zwei Brüder zogen zum Walde hin:
sie wollten die Blume suchen.
Der Eine hold und von mildem Sinn,
der And’ re konnte nur Fluchen!
  O Ritter, schlimmer Ritten mein,
  o liessest du das Fluchen sein!

Als sie so zogen eine Weil’,
da kamen sie zu scheiden;
das war ein Suchen nun in Eil’
im Wald und auf der Heiden!
  Ihr Ritter mein, in schnellem Lauf,
  wer findet wohl die Blume?

Der Junge zieht durch Wald und Heid’,
er brauch nicht lang zu geh’n:
bald sieht er von Ferne bei der Weid’
die rote Blume steh’n.
  Die hat er auf Hut gesteckt,
  und dann zur Ruhe sich hingestreckt.

Der And’re zieht im wilden Hang,
umsonst durchsucht er die Heide,
und als der Abend herniedersank,
da kommt er zur grünen Weide!
  O weh, wem er dort schlafen fand,
  die Blume am Hut, am grünen Band!

Du wonniglische Nachtigall,
und Rothkelchen hinter der Hecken,
wollt ihr mit eurem süssen Schall
den armen Ritter erwecken.
  Du rote Blume hinter’m Hut,
  du blinkst und glänzest ja wie Blut!

Ein Auge blickt in wilder Freud’,
dess’ Schein hat nicht gelogen;
ein Schwert von Stahl gläzt ihm zur Seitß,
das hat er nun gezogen.
  Der Alte lacht unterßm Weidenbaum,
  der Junge lächelt wie im Traum.

Ihr Blumen, was seid ihr vom Thau so schwer?
Mir scheint, das sind gar Thränen!
Ihr Winde, was weht ihr so traurig daher,
was will euer Raunen und Wähnen?
  ”Im Wald auf der grünen Heide,
  da steht eine alte Weide.”


II. Der Spielmann [Il menestrello]

Un menestrello giunge nel luogo del delitto; sotto il salice rinviene un piccolo osso, dal quale ricava un flauto: quando soffia nello strumento, il suono che ne esce è un canto strano e amaro che narra l’accaduto. Recandosi poi alla reggia, il menestrello attraversa il reame facendo risuonare ovunque il canto dolente.

Beim Weidenbaum, im kühlen Tann,
da flattern die Dohlen und Rahen,
da liegt ein blonder Rittersmann
unter Blättern und Blüten begraben.
Dort ist’ s so lind voll von Duft,
als ging ein Weinen durch die Luft!
  O Leide, Leide!

Ein Spielmann zog einst des Weges daher,
da sah er ein Knöchlein blitzen;
er hob es auf, als wär’s ein Rohr,
wollt’ sich eine Flöte d’raus schnitzen.
O Spilemann, lieber Spielmann mein,
das wird ein seltsam Spielman sein!
  O Leide, weh! O Leide!

Der Spielmann setzt die Flöte an,
und lässt sie laut erklingen.
O Wunder, was nun da begann,
welch´’ seltsam traurig Singen!
Es klingt so traurig und doch so schön,
wer’s hört, der möcht vor Leid vergrh’n!
  O Leide, Leide!

“Ach Spielman, lieber Spielmann mein,
das muss ich dir nun klagen:
um ein schönfarbig Blümelein
hat mich mein Bruder erschlagen.
Im Walde bleicht mein junger Leib,
mein Bruder freit ein wonnig Weib!
  O Leide, Leide! Weh!”

Der Spielmann ziehet in die Weit’,
lässt’s überall erklingen.
“Ach weh, ach weh, ihr lieben Leut’!
Wass soll denn euch mein Singen?
Hinauf muss ich des Königs Saal,
hinauf zu des Königs holdem Gemahl!”
  O Leide, weh! O Leide!


III. Hochzeitsstück [Scena di nozze]

Nella reggia, durante la festa nuziale, il re è colto da un cupo presentimento vedendo entrare il menestrello. Il «canto lamentoso e accusatore» risuona ancora e suscita il terrore negli astanti; la regina perde i sensi, le antiche mura crollano, le tenebre calano sul reame, che ne è del banchetto di nozze?

Von hohen Felsen erglänzt das Schloss,
die Zinken erschall’ n und Drometten;
dort sitzt der Ritter mutiger Tross,
die Frau’ n mit goldenen Ketten.
Was will wohl der jubelnde, fröhliche Schall?
Was leuchtet und glänzt im Königssaal?
  O Freude, heia! Freude!

“Und weisst du’ s nicht warum die Freud’?
“Hei, dass ich dir’ s sagen kann:
die Königin hält Hochzeit heut’
mit dem junger Rittersmann.”
Seht hin, die stolzer Königin!
Heut’ bricht er doch, ihr stolzer Sinn!
  O Freude, heia! Freude!

Was ist der König so stumm und bleich?
Hört nicht des jubels Töne,
sieht nicht die Gäste, stolz und reich,
der Könogin holde Schöne.
Was ist der König so bleich und stumm?
Was geht ihm wohl in Kopf herum?
Ein Spielmann tritt zur Türe herein!
Was mag’ s wohl mit dem Spielmann sein?
  O Leide, Leide! Weh!

“Ach Spielmann, lieber Spielmann mein!
Das muss ich dir nun klagen:
um ein schönfarbig Blümelein
hat mich mein Bruder erschlagen.
Im Walde bleicht mein junger Leib,
mein Bruder freit ein wonnig Weib!”
  O Leide, weh! O Leide!

Auf springt der König von seinem Thron
und blickt auf die Hockzeitrund;
und nimmt die Flöte in frevelndem Hohn,
und setzt sie selbst an den Mund.
O Schrecken, was nun da erklang!
Hört ihr die Märe, todesbang?
  O Leide, weh! O Leide!

“Ach Bruder, lieber Bruder mein,
da hast mich ja erschlagen;
nun bläst du auf meinem Totenbein,
dess’ muss ich ewig klagen.
Was hast du mein junges Leben
dem Tode hingegeben?
  O Leide, weh! O Leide!

Am Boden liegt die Königin,
die Pauken verstummen und Zinken;
mit Schrecken die Ritter und Frauen flieh’n,
die alten Mauern sinken.
Die Lichter verloschen im Königssaal!
Was ist es wohl mit dem Hochzeitsmahl?
  Ah Leide!


Mahler non ha specificato a quale genere musicale appartenga Das klagende Lied: probabilmente non era chiaro nemmeno a lui. Di certo non è una cantata, come ben argomenta Quirino Principe:

«Il termine cantata per designare Das klagende Lied […] è evidentemente improprio. Il soggetto non è sacro, e neppure laico, politico, giocoso: è fiabesco e desueto, rintracciato attraverso mediazioni letterarie non eccelse. Anche se il termine di confronto delle mediazioni, la raccolta dei Grimm, è illustre, il loro punto d’arrivo, il testo mahleriano, punta troppo sulla narrazione e poco sull’allegoria. Quasi tutto quel che c’è di simbolico lo dobbiamo alla musica del giovane compositore.»

«In quest’opera prima, la musica consuma il testo, non lo rispetta affatto, e proprio per renderlo il piú espressivo possibile lo traduce in termini interamente musicali. […] In Das klagende Lied la scelta di uno strumento o di una voce umana o di un’indicazione espressiva significa meditazione sulle colpe individuali, sul peccato originale, sul posto riservato nel mondo all’innocenza. Ma i mezzi in cui Mahler si riconosce artista morale non sono usati per costruire mura. Misurandosi con i grandi costruttori, o con gli ultimi custodi delle preziose costruzioni, Mahler avverte che il suo compito sarà diverso: riconoscere le pietre dopo il crollo e l’abbandono, aprirsi la via tra le rovine» (Q. Principe).

«I caratteri musicali del Klagende Lied rimandano al mondo dell’opera romantica tedesca, da Weber al giovane Wagner (non oltre il Lohengrin), vi sono poi echi da Schubert, Schumann, Bruckner; ma agli aspetti “colti” si uniscono inseparabilmente inflessioni melodiche di sapore popolare slavo o boemo, poeticamente evocate. Il risultato nel suo insieme è inconfondibilmente mahleriano, e lo stesso convergere in una luce nuova delle varie influenze citate diventa un aspetto personalissimo. Il mondo fiabesco e medievale del primo romanticismo viene rievocato attraverso il filtro di una distanza struggente, ha già il sapore di un mondo perduto, come quello dell’innocenza “ingenua” e popolare del Wunderhorn. Nel tono epico-leggendario di questa rievocazione c’è posto per una mahleriana mescolanza di accenti tragici, macabri, derisori, cupi o inteneriti, per nervosi, repentini trapassi, per gesti febbrili e inquieti, già fin d’ora tesi a una lacerata evidenza, per visionarie intuizioni timbriche. L’esordio mahleriano con una fiaba si apre ad una dimensione narrativa e schiude prospettive “teatrali”, ma di un teatro puramente immaginario» (P. Petazzi).


Trascrizioni IV


Carl Maria von Weber (1786-1826): Aufforderung zum Tanz, rondò brillante per pianoforte op. 65 (1819); versione da concerto di Franz Liszt (1811-1886). Alexander Paley, pianoforte.



Lo stesso brano nella celebre orchestrazione (1841) di Hector Berlioz (1803-1869). Münchner Rundfunkorchester, dir. Kurt Eichhorn.