Quassù 2020.18

Mentre gli abeti e i cembri, che sono sempreverdi, rimangono… sempre verdi, i larici in questi giorni assumono tutte le sfumature del giallo, dal più tenue al più intenso, virando all’arancio e all’oro. Più tardi i loro aghi cadranno, ma nel frattempo le conifere tutte insieme ci offrono uno spettacolo superbo, tutto lo splendore dell’autunno.

Il cavalier Barbablù

Hugo Distler (1908 - 1° novembre 1942): Ritter Blaubart, musiche di scena (1940) per l’omonimo dramma fiabesco (1796) di Ludwig Tieck. Katharina Wingen, soprano; Stefan Livland, tenore; Neubrandenburger Philharmonie, dir. Stefan Malzew.

  1. Ouvertüre zum 1. Akt
  2. Agnes Lied [6:15]

    Wie rauschen die Bäume
    So winterlich schon;
    Es fliegen die Träume
    Der Liebe davon!
    Und über Gefilde
    Ziehn Wolkengebilde,
    Die Berge stehn kahl.
    Es schneidet ein Regen
    Dem Wandrer entgegen,
    Der Mond sieht ins Thal.
    Ein Klagelied schallt
    Aus Dämm’rung und Wald:

    Es verwehten die Winde
    Den treulosen Schwur,
    Wie Blitze geschwinde
    Verschüttet vom Glück sich die goldene Spur;
    O dunkles Menschenleben,
    Muß jeder Traum einst niederschweben?

    Rosen und Nelken
    Bekränzen das Haupt,
    Und ach sie verwelken,
    Der Baum steht entlaubt;
    Der Frühling er scheidet,
    Macht Winter zum Herrn,
    Die Liebe vermeidet
    Und fliehet so fern. –

    Verworrenes Leben,
    Was ist dir gegeben? –
    Erinnern und Hoffen
    Zur Qual und zur Lust. –
    Ach! Ihnen bleibt offen
    Die zitternde Brust.

  3. Annes Lied [8:14]

    Beglückt, wer an des Treuen Brust
    In voller Liebe ruht,
    Kein Kummer naht und stört die Lust,
    Nur heller brennt die Glut.

    Kein Wechsel, kein Wanken,
    Zum ruhigen Glück
    Fliehn alle Gedanken
    Der Ferne zurück.

    Und lieber und bänger
    Drückt Mund sich an Mund,
    So inn’ger, so länger;
    Von Stunde zu Stund’
    Beschränkter und enger
    Der liebliche Bund.

  4. Kriegsmusik [9:39]
  5. Ouvertüre zum 2. Akt [11:55]
  6. Ouvertüre zum 3. Akt [17:23]
  7. Lied Leopold und Rezitativ Brigitte und Leopold [20:04]

    LEOPOLD:

    Wer klopft an die Tür? –
    Ich, Liebste, bin hier.
    Wo ist dein Gemach?
    Erkennst du mein Ach?
    Auf! Liebst du mich kühn,
    So laß uns entfliehn;
    Schnell schwindet die Zeit,
    Und Zögern gereut.
    Die Stunde vergeht,
    Dann ist es zu spät.

    BRIGITTE:

    Lepold!

    LEOPOLD:

    Liebste Brigitte!

    BRIGITTE:

    Ich habe Euch schon lange an Eurer Stimme erkannt. – Was wollt Ihr hier?

    LEOPOLD:

    Ihr könnt noch fragen? – Folgt mir, wenn Ihr mich liebt. – Seht, sie schlafen alle, der Tag fängt schon an zu grauen, ich muß fort, Euer Vater kehrt zurück, dort auf dem Tisch liegen die Schlüssel der Burg.

    BRIGITTE:

    Ich sollte meinen alten Vater verlassen?

    LEOPOLD:

    Er soll nachher unsre Ehe segnen, aber erst müssen wir in Sicherheit sein. Ihr wißt ja, er ist gegen unsre Liebe.

  8. Ouvertüre zum 4. Akt [22:54]
  9. Tanzfinale [26:29]

Hugo Distler