Nel vento d’estate

Anton Webern (1883 – 1945): Im Sommerwind, idillio per grande orchestra (1904), ispirato dal poemetto omonimo di Bruno Wille. WDR Sinfonieorchester Köln, dir. Jukka-Pekka Saraste.
È per sidilbradipo1 🙂


Bruno Wille (1860 – 1928): Im Sommerwind, da Offenbarungen des Wacholderbaums, Roman eines Allsehers, 2 voll. (1901): Riporto solo le parti prese in considerazione da Webern.

Es wogt die laue Sommerluft.
Wacholderbüsche, Brombeerranken
Und Adlerfarne nicken, wanken.
Die struppigen Kiefernhäupter schwanken;
Rehbraune Äste knarren;
Von ihren zarten, schlanken,
Lichtgrünen Schossen stäubt
Der harzige Duft;
Und die weiche Luft
Wallt hin wie betäubt.

Auf einmal tut sich lächelnd auf
Die freie sonnige Welt:
Weithin blendendes Himmelblau;
Weithin heitre Wolken zu Hauf;
Weithin wogendes Ährenfeld
Und grüne, grüne Auen…
[…]

O du sausender brausender Wogewind!
Wie Freiheitsjubel, wie Orgelchor
Umrauschest du mein durstiges Ohr;
[…]

Da wird mir leicht, so federleicht!
Die dumpfi g alte Beklemmung weicht;
All meine Unrast, alle wirren
Gedanken sind im Lerchengirren –
Im süßen Jubelmeer ertrunken!
Versunken
Die Stadt mit Staub und wüstem Schwindel!
Ertrunken
das lästige Menschengesindel!
Begraben der Unrat, tief versenkt
Hinter blauendem Hügel.
[…]

Weißt du, sinnende Seele,
Was selig macht?
Unendliche Ruhe!
[…]

Im Lerchenliede,
In Windeswogen,
In Ährenwogen!
Unendliche Ruhe
Am umfassenden Himmelsbogen!


Im Sommerwind

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316a & 975


Antonio Vivaldi (1678 – 28 luglio 1741): Concerto in sol minore per violino, violoncello, archi e basso continuo op. 4 (La Stravaganza) n. 6 RV 316a. Concerto Italiano, dir. Rinaldo Alessandrini.



Johann Sebastian Bach (1685 – 28 luglio 1750): Concerto in sol minore per clavicembalo BWV 975, da Vivaldi. Hans Ludwig Hirsch.


BWV 975